Winter-, Sommer-, & Ganzjahresreifen

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    • Ich bin Sommerreifen meist bis etwa 2mm runter gefahren. Also alle Verschleißanzeigen noch etwas Luft. Wenn die Saison früher zu Ende ist, natürlich schon vorher gewechselt.

      Kritische Situationen hatte ich deswegen keine. Wenn es wirklich schüttet, fährt man damit halt langsam, man schwimmt auch damit nicht gleich bei "Schrittgeschwindigkeit" auf. Bei Nasser Straße oder leichtem Regen habe ich nicht wirklich ein schlechtes Fahrverhalten festgestellt. Wunder bei der Haftung kann man mit alten Reifen sowieso nicht mehr erwarten. Man ist sich dessen bewusst, der Grenzbereich liegt dennoch weit von dem entfernt was erforderlich ist.

      Auch in Notsituationen hat mich ein alter Sommerreifen nicht mehr ins schwitzen gebracht als sowieso schon. Ausnahme Winterreifen. Bremsen auf Schnee und Eis vor einem Kreisverkehr gleich null Wirkung (bei langsamen Tempo). Hier ist es ratsam früher zu wechseln.
    • Bei mir sind die Hankook von Delticom heute auch angekommen. War natürlich niemand zuhause. Hat DPD hinter die Mülltonnen gestellt. Glück gehabt, dass die keiner entwendet hat (auch wenn der Abstellplatz nicht sehr gut einsehbar ist...). DOT 0719.
      Bin ebenfalls happy! :thumbup: :music1: Danke an Mrtompson für den Preistipp. War schon länger am Warten auf eine vernünftige Rabattaktion.
    • Ich habe gerade gesehen, dass der Federal Evoluzion ST-1 im Auto Bild "Reifentest" 2019 mit dabei war.

      Naja, mit Platz 24 bei unrealistisch fixen Testbedingungen ist er nicht allzu weit ab vom Schuss. Wichtig ist aber, dass er auf der Straße funktioniert, und das macht er.

      Bildergalerie: autobild.de/bilder/im-test-som…r-17-14588875.html#bild26

    • Ich hatte es hier schon mal geschrieben:
      oil-club.de/index.php?thread/2…n/&postID=86729#post86729

      Solch ein Test kann immer nur auf die Teststrecke mit den fixen Testbedingungen bezogen werden.
      Wir wissen ja auch aus dem Rennsport, wie verschieden sich die Reifen je nach Rennstrecke verhalten, allein wegen den zig unterschiedlichen Belägen. Dann noch Einflüsse von Temperatur und Feuchtigkeitsgrad, und schon kann es "völlig" anders aussehen.
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      Maddin wrote:

      Ich bin Sommerreifen meist bis etwa 2mm runter gefahren. Also alle Verschleißanzeigen noch etwas Luft. Wenn die Saison früher zu Ende ist, natürlich schon vorher gewechselt.
      Ich hab mich dazu mal mit einem Kumho Mitarbeiter unterhalten. Der hat gemeint die Verschleißanzeigen kommen nicht erst bei 1,6mm, sondern normal bei 2mm, da Deutschland so ziemlich das einzige mit 1,6mm ist und deswegen der Reifen nicht geändert wird.

      Ich wechsel meist wenn ich die 2mm erreicht habt, wobei ich bisher trotzdem erstaunt bin wielange der Michelin PSS hält. Knapp 12.000km und noch 6mm an der Hinterachse.
      Grüße Steffen :service:

      A Turbo: exhaust gasses go into the turbocharger and spin it. Witchcraft happens and you go faster :flitz:
      - Jeremy Clarkson -

      BMW F87 M2
      2007km - :rav: SSL 0W40
      7856km - :she: Helix Ultra 5W40
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      Ich hab mir in meinen Bridgestone turanzza T001 eine dicke Schraube reingefahren. Die Werksatt nebenan hat den Reifen gepflickt, neuen Reifen bestellt, gewuchtet, den alten entsorgt und entsprechend montiert. Reifen 89 Euro im Internet und beim Laden nebenan 120 Euro für alles. Die Arbeit wird korrekt ausgeführt und die Leute sind und kommen aus meiner Stadt... Sollen die Ihr Geld auch verdienen. Reifen online kaufen lohnt sich irgendwie nicht im Gegensatz tz anderen Dingen.
      Seat Leon ST Xcellence 1.4 TSI 150 PS HS befüllt mit :rav: VST 5W40 USVO
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      Normalerweise hast Du Recht aber bei 20% Rabatt, sieht das wieder ganz anders aus ;)
      Da mache ich gerne eine Ausnahme.

      By the way, Reifen sind heute angekommen. DOT schau ich morgen nach, da meine Frau die angenommen hat.

      Edit: DOT 4318
      Audi A4 8K, 2,7L V6 TDI @ :rav: NDT -- Meine Analysen
      Audi A1 1.4 TFSI 125PS @ :rowe: Synth RS -- Ihre Analyse

      The post was edited 1 time, last by Fresh_Thing ().

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      Bei den Winter-und Sommerreifen hat mich in letzten Jahren immer die Frage beschäftigt, welche Qualität ich eigentlich da gekauft/erhalten habe?

      Gibt es bei den Produktionen große Unterschiede / Streuungen?

      Ich hatte in der Vergangenheit schon mehrfach von erweitereten Wuchtverfahren gehört - so hatte W. Wiedeking bei Porsche solch einen Typ eingeführt (später gab es die auch in BMW Kompetenzzentren) welche den Reifen während des Wuchtvorganges in seiner Dynamik mit simulierter Straßenbelastung auswertet. Die Wuchtmaschinen, der amerikanischen Firma Hunter, packen diese Probleme, die durch den Wuchtvorgang selbst entstehen können oder durch Abweichung im Reifen zu Normgrenzen im meßtechnischen Nachweis.

      Da ich einen Reifenhändler bei mir in der Stadt gut kenne, bin ich ihm solange auf die Nerven gegangen, bis er sich so eine Maschine gekauft hat :lach3: (Hunter Road Force Touch). Nun war mein Reifenhändler zum ersten Mal im Stande, die Qualität der ihm gelieferten Reifen zu messen und seinen Kunden einen belegbaren Nachweis über den Zustand der montierten Reifen auf den Felgen zu erbringen.

      Die Hunter gibt dem Monteur die optimale Stellung Reifen zu Felge vor und misst Unwuchten, in dem eine definierte Kraft über eine Rolle auf dem Reifen aufliegt. Im Ergebnis kann man genau sehen wie hoch der Schlag des des Reifens (in kg) ist, die Grenze ist wohl bei 7-8kg. Dadurch wurden bei meinen vier Radsätzen, die bisher damit montiert wurden, auch deutlich weniger Gewichte verklebt als bisher beim herkömlichen einfachen Wuchten (und die Maschine erkennt sogar die Felgeform und versucht die Klebung der Wuchtgewichte hinter die Speichen in das Felgenbett zu schieben).

      Im Ergebniss habe ich dann immer ein Protokoll mit Empfehlung zur Positionierung der Räder erhalten (siehe Anhang) so dass auch der seitliche Verzug, der durch die Unwuchten enstehen kann, minimiert wird.

      Das Ergebnis konnte sich bisher immer sehen lassen, ein völlig vibrationsfreier Lauf, über alle Geschwindigkeitsbereiche, merklich besser als früher.


      Falls Jemand seinen Reifenhändler auch zur Marktdifferenzierung bewegen will :grins3: :lach2: de.hunter.com/

      Die Autobild hatte letztes Jahr das Thema auch mal in einem Artikel behandelt:

      reifenpresse.de/2018/05/02/wen…teln-wie-ein-nasser-hund/



      Ahoi

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      Die Toyo TR1 hab ich wieder abziehen lassen, wurde damit nicht froh.
      Indirekte, gefühlt zeitverzögerte Lenkung, teigig...
      Mir stellten sich regelmäßig, sogar in langsamen Kurven, die Nackenhaare auf. Fühlte mich dauernd unsicher. Kann nicht mal richtig beschreiben wieso...
      Grip ist sicher ok, nehme ich an. Ich bin der letzte der so fährt, dass die Reifen winseln. Ich mache mir weit vor jeglichem Grenzbereich schon in die Hose. :lach3:
      (Denke immer noch, dass der ganze Reifenaufbau viel zu weich ausgelegt ist. Das parkende Auto konnte man freudig hin und her drücken.)

      ...wie auch immer, runter damit.

      Spaßauto muss Spaß machen, also wieder investieren.
      Nun also Yokohama Advan Neova AD08RS in derselben Dimension.
      185/55 R15 82V.

      Vorhin erste Probefahrt.
      Was soll ich sagen? Alle Probleme weg. Fährt sich wie ein völlig anderes Auto, bin total happy.

      Nur so:
      Beim Montieren hab ich die gelben Punkte, wie schon bei den Toyos, zum Metallventil ausrichten lassen.
      Benötigte Wuchtgewichte, gleiche Felgenreihenfolge:

      Toyo: 10g/40g , 15g/10g , 25g/35g , 25g/20g
      Yoko: 5g/20g , 5g/10g , 15g/15g , 10g/10g



      Grüße
      Mathias
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      RedIbiza wrote:

      Ab wie viel Profiltiefe haltet ihr es für Sinnvoll die Sommerreifen zu wechseln? Fährt ihr bis zur Mindestgrenze von 1,6mm runter?
      Oder wechselt ihr sie schon eher?
      Grade die Bremswege verschlechtern sich rapide mit abnehmenden Reifenprofil.

      oilbuyer wrote:

      ADAC wrote:

      Bei Sommerreifen sollte das Profil mindestens drei Millimeter tief sein,
      Quelle: adac.de/rund-ums-fahrzeug/reifen/sicherheit/reifenprofil/
      Hierzu: Nö.

      ethanoly wrote:

      Ähm, nein, eher nicht. Also zumindest nicht wegen des geringeren Profils als Einzelfaktor.Keine so große Profilblockbeweglichkeit mehr wie am Anfang mit vollem Profil, also kürzerer Bremsweg.
      Mit ein Grund, warum neue Reifen manchmal sogar nur knapp über 6mm haben und andere sogar 8mm.

      Edit:
      Ich hab das jetzt mal auf Trockenheit schwerpunktmäßig bezogen.
      Und zwar genau wegen dem, was @ethanoly sagt. Ein abgefahrener Reifen hat (gleiche Gummimischung vorausgesetzt) trocken einen besseren Grip. (Deshalb hab ich persönlich zum beispiel keine Bauchschmerzen dabei, WR im Sommer "aufzufahren" - der etwas ausgehärtete Gummi und die reduzierte Profiltiefe sorgen dann dafür, daß der WR auf warmer trockener Straße bei weitem nicht mehr so katastrophal ist wie ein neuer Winterreifen. Auf Aquaplaning muß man natürlich weiterhin achten.)

      Die 3mm (oder 4mm bei Winterreifen), die man oft als Empfehlung zur Mindestprofiltiefe hört/liest, sind auch nur ein grober Anhalt. Es kommt nämlich auf die konkrete Ausgestaltung des Profils an. Es gibt durchaus Reifen, bei denen sich die Breite der Profilrillen mit fortschreitendem Verschleiß erweitert oder zumindest nicht abnimmt (klassisch sind die V- bzw U-förmig, so daß bei reduzierter Profiltiefe auch die Breite abnimmt und dann die Möglichkeit, Wasser abzuführen, deutlich stärker eingeschränkt wird), oder Winterreifen, bei denen die Lamellen bis zum Mindestprofil durchgehen oder mit fortschreitendem Verschleiß sogar neue Lamellen zum Vorschein kommen (man erinnere sich an en legendären ersten Michelin Alpin mit seinen Y-Lamellen).

      Insbesondere Michelin legt übrigens auch in der letzten Zeit in der Öffentlichkeitsarbeit starken Wert darauf festzustellen, daß man ihre Reifen bis zur gesetzlichen Mindestprofiltiefe sicher fahren könne, und wendet sich scharf gegen Bestrebungen, diese heraufzusetzen.
      Siehe auch das (zugegeben etwas ältere) Video von @Autoverrueckter aus Post #1599, oder den letztjährigen Test der Autobild.


      Aus eigener Erfahrung kann ich das durchaus bestätigen. Es gab Reifen, die ich mit >4mm weggeworfen habe, weil der Grip deutlich nachgelassen hatte, und andere, die ich bis zum bitteren Ende fahren konnte. Die extremsten Ausreißer waren die zwei Conti Eco Contact, die bei halbem Profil plötzlich jeden Naßgrip verloren (das waren Asphalttrennscheiben in 175/80R14 für ein Auto mit fast 2to Gesamtmasse, Aquaplaning dürfte da eigentlich kaum eine Rolle spielen...) und deshalb von mir entsorgt werden mußten, und die 7 Jahre alten Michelin Alpin mit 1,60000001 mm Restprofil, mit denen ich mit der Karotte in der Eifel in einen heftigen Neuschnee kam und Kreise um den gesamten anderen Verkehr fahren konnte.
      Aquaplaning ist natürlich das worst-case-Scenario. Hier wirkt sich die verminderte Profiltiefe besonders deutlich aus. Aber gerade Aquaplaning kann man sehr gut dadurch kontern, daß man die Geschwindigkeit anpaßt. Wenn die Autobahn überflutet ist, baller ich doch nicht mehr mit 160 über die linke Spur... Da beobachtet man als Vielfahrer immer wieder die krudesten Aktionen. Wenn ich mit 195ern oder 185ern und >5mm Profil mich bei 120 schon unwohl fühle, weil mir die Vorderachse über das Lenkgefühl mitteilt, daß sie so langsam beginnt aufzuschwimmen, nehme ich Fahrt raus und ordne mich rechts ein. Währendessen ballert der Linksspurexpreß unverdrossen weiter mit gefühlt doppelter Geschwindigkeit und zwei Fahrzeuglängen Abstand an mir vorbei... Sind diese Typen eigentlich völlig merkbefreit?

      Kurz: es ist wie immer. Es kommt auf die Umstände des Einzelfalls an. Hirn einschalten beim fahren, Popometer kalibrieren, bei nasser Straße etwas langsamer machen, und sobald man Auffälligkeiten feststellt, gehören die Reifen gnadenlos ersetzt. Ohne Not muß man auch nicht wechseln. Aber genausowenig darf man sich darauf verlassen, daß alle Reifen schon bis zum gesetzlichen Mindestprofil funktionieren werden - das tun sie nicht, jedenfalls nicht bei Nässe.
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