Welches Getriebeöl würdet ihr für den Toyota AURIS HYBRID 1.8 - empfehlen ?

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    • Ich hab diese Beitrags- Leiche gerade über die Suche gefunden.

      Zum Toyota (e) CVT, also den Hybrid-Getrieben:
      1.) Da schaltet nix,
      2.) und da Synchronisiert nix,
      3.) und es hat auch keine Kegelscheiben oder Schubgliederkette

      Der Motor wirkt ohne Kupplung, Wandler, etc, auf einen (!) Planetenradsatz. Genannt "Power-Split-Device" (PSD) Daran hängt
      1.) eine 20kW E-Maschine, ab Gen.3 (Prius3, Auris) nochmal mit einer festen Übersetzung (ohne Relevanz).
      2.) die Eingangswelle vom Verbrenner (mit einer Ölpumpe, zum Umwälzen des Öl)
      3.) eine Kette, welche die Kraft zur Achsübersetzung liefert.

      Am Ende der der Kette (Also Fest auf die Achse / Diff ohne Kupplungen&klimbim) wohnt noch eine 60kW E-Maschine.

      Wie funktioniert das jetzt, ohne Kupplungen?

      Display Spoiler

      Die 60kW Maschine ist (siehe oben) immer abhängig von der Raddrehzahl. Sie kann also immer das gleiche Moment aufbringen, ihre Leistung ist aber Drehzahl=Geschwindigkeits-abhängig. Die 60kW bringt Sie nie. Die sind nur ein rechnerischer Wert aus Drehmoment*Drehzahlbereich.
      Warum bringt sie nie 60kW? Weil die elektrisch nicht da sind.
      Ich stelle das mal zurück.
      Was kann man mit so einem Motor auf der Achse machen?
      > Elektrisch fahren
      > Elektrisch bremsen
      > Elektrischer Rückwärtsgang (Ein Grund, warum das Ding viel Drehmoment braucht)

      Fährt man, ist die 60kW Maschine immer in Bewegung. Und auch das PSD ist in Bewegung.
      Wenn die 20kW Maschine passend dreht, kann der Verbrenner dabei (eingekuppelt, wir haben ja keine Kupplung!) stehen.
      Über die Drehzahl der 20kW Maschine kann man die Verbrenner Drehzahl einstellen. Der Verbrenner wird dadurch auf die gewünschte Drehzahl gezwungen.

      Benötigt man, z.B. Bergauf, oder in Beschleunigung maximale Leistung, wird der Verbrenner so hoch gedreht, dass sich an der 20kW Maschine maximale Drehzahl ergibt. (Im Stand sind das nur ca 3000/min für den Verbrenner)
      Der Verbrenner liefert damit Drehmoment an den Planetenradsatz, das auf die 20kW Maschine wirkt, UND über die Kette auf die Achse.
      Die 20Kw Maschine dreht mit max. Drehzahl rückwärts und muss das Stützmoment für das PSD aufbringen. (Also quasi bremsen) das Erzeugt elektrische Leistung, die der 60kW Maschine zugeführt wird.
      Ein Teil der Leistung geht also über die Kette zum Antrieb, ein weiterer Teil über die E-Maschinen.
      Da die 60kW Maschine auf diesem Weg max 20kW bekommt, ist noch etwas "Luft" daher kann der Akku weitere 25kW beisteuern.

      Je nach Drehzahl und Last wird versucht möglicht viel Leistung direkt Mechanisch zu übertragen.

      Bracht man wenig Leistung (30er Zone, Landstraße mit leichtem Gefälle) macht man den Verbrenner aus und fährt elektrisch.
      Bremsen bevorzugt Elektrisch.
      Verbrenner läuft im Regelfall zwischen 85% und 100% Last, also ungedrosselt mit gutem Wirkungsgrad.
      Ist der winzige Akku bei geringer Lastanforderung leer, wird der Verbrenner gestartet, läuft ungedrosselt mit ca. 1400/min und übernimmt den Antrieb, die Überschüssige Energie kommt in den Akku. Hat der Akku hat der wieder "Saft" > Verbrenner stop.



      Für's Öl bedeutet das: es darf keine Kupfer-Wicklungen Angreifen. Es muss eine Kette schmieren können. Mehr nicht.
      Die Auswahl an Öl dürfte deutlich Über Toyota-WS hinaus gehen.