Servoöl

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    • Na das ATF Toptec 1200 hat ja eine Mercon V und LV Freigabe (oder war es doch nur Empfehlung :überleg: ) sollte also für Ford Servo mit ATF ab Werk ja passen. Wie hast du gespült. Habe zwei Ideen.
      Entweder Fahrzeug aufbocken, Rücklaufleitung lösen und ohne laufenden Motor die entlasteten Räder von Anschlag zu Anschlag drehen und eben am Rücklauf Altöl auffangen und oben frisches rein oder das ganze bei laufendem Motor mit Helfer und immer nur kurz Anlassen, da die Servopumpe Recht viel fördert je Minute
      Zur Meinungsfreiheit und Demokratie gehört dazu, auch Meinungen und Parteien zu akzeptieren, die einem nicht gefallen. Versucht man diese zu unterdrücken und zu verhindern ist man selbst nicht besser. :moin:
    • Ich habe das damals auch mit Motor aus gemacht, das empfand ich als sicherer. :)

      Irgendwer hat hier mal von seiner Servopumpe geschrieben, die seit dem Ölwechsel jaulende Geräusche macht. Dann kam heraus, dass er mit Motor an gespült hat und die Pumpe 2-3 mal Luft angesaugt hat.
      Dass das daran gelegen haben soll, hat er aber natürlich nicht eingesehen... :D

      Egal, also;
      ich habe das mit Motor aus gemacht, aufgebockt und den Rücklauf in einen Eimer gelegt.

      Dann einen großen Trichter in den Ausgleichsbehälter gepresst und oben halt den Trichter vollgefüllt und dann gedreht, bis aus dem Rücklauf unten nur noch sauberes Öl rauskam und zwischendurch den Trichter nochmal vollgefüllt.

      Dann den Rücklauf wieder rangemacht, Motor mit gezogenen Zündkabeln per Anlasser ein paar Sekunden durchdrehen lassen und dabei gelenkt und halt den Stand im Ausgleichsbehälter im Auge behalten.

      Dann runtergelassen, Ausgleichsbehälter nochmal auf Max. gefüllt und Probefahrt.

      Dann wollte ich ggf. noch was ergänzen, aber der Stand blieb genau bei Max.

      Das ist meiner Meinung nach die schonendste Methode. :)
      :val: :gulf: :rep:

      '88 Mitsubishi Galant (4G37, 170tkm): Q8 F1 10W-50
      '96 Toyota Starlet (4E-FE, 190tkm): ROWE Synt. RSi 5W-40
      '03 Renault Clio (K4J, 115tkm): LM Synthoil HighTech 5W-40

      "Wir schaffen Institutionen, Regierungen und Schulen, um uns im Leben zu helfen, doch jede Institution entwickelt nach einer Weile die Tendenz, sich nicht mehr so zu verhalten, als sollte sie uns dienen, sondern als sollten wir ihr dienen. Das ist der Moment, wenn das Individuum mit ihnen in Konflikt gerät.“ - Miloš Forman
    • Man kann aber bestimmt auch einfach nur das Auto aufbocken, Rücklauf in nen Eimer und dann den Motor per Anlasser durchdrehen lassen und dabei Lenken und vorher halt nen großen Trichter in den Ausgleichsbehälter, den man dann voll füllt und den Stand kritisch im Auge behält.

      Alles besser, als bei laufendem Motor. Da kann so schnell was passieren...
      :val: :gulf: :rep:

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    • Da sollte man doch lieber die Benzinpumpensicherung ziehen um Kraftstoffeintrag zu verhindern :überleg: .
      Beim Diesel dann den Nockenwellensensor.
      Mein Gedanke war halt, dass bei stehendem Motor ja nicht überall Frischöl hinkommt oder habe ich einen Denkfehler?
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    • Wenn du eine hast, gern!
      Mein Hobel hat ne mechanische Kraftstoffpumpe :lach3:

      Nein, ich denke, du hast schon recht.
      Das Pumpenrad im Inneren muss ja irgendwie drehen, um an alle Stellen Frischöl zu fördern.
      :val: :gulf: :rep:

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    • Hallo,
      ich habe noch einmal ein Foto von der Mischung Alt-Servoöl und neues grünes Servoöl gemacht-weil, wie schon Konfuzius sagte: Ein Bild sagt mehr 1000 Worte...

      Dafür, dass man das Servoöl nie wechseln sollte, ist die Mischung doch recht dunkel.... 8o
      Insgesamt habe ich 1.5l für einen kompletten Wechsel gebraucht....
      Images
      • Servoöl-alt.jpg

        763.58 kB, 3,104×1,746, viewed 26 times
    • Für die Lenkung sind beide nicht falsch.
      Schwer zu sagen was da besser ist. Viele Hersteller schreiben ja Mineralische Öle in der Lenkung vor aber ob hier HC oder Mineralische eingesetzt wird sollte egal sein.

      Das 3100 ist auch nicht rot glaube ich aber in das einen Unterschied macht glaube ich nicht nur zu beachten das es sehr wenig Altölreste gibt da die Wirkung von 3100 pur am besten ist.(laut Hersteller).

      Spontan hätte ich gesagt das 1100 aus HC Öl. Ist glaube ich auch etwas günstiger und besitzt die neueren ATF Freigaben.


      Jedenfalls würde ich zu beiden das noch empfehlen: LM Servolenkung Additive
    • Ein Wechsel ist nicht zwingend notwendig, das Öl wird nicht verschmutzt und nicht geschert, und kaum heiß.

      Wenn du es dennoch verbessern willst, je dünner und je höher der Viskositätsindex, desto leichter die Funktion. Dünnes Öl fließt leichter und wird Luftblasen viel schneller los.

      Sehr häufig wird Dexron in Servolenkungen verwendet. Das ROWE 9600 ist super dünn, und völlig abwärtskompatibel in der Dexron Reihe (auch rot eingefärbt.) Wäre meine Wahl.

      rowe-cloud.de/pi.php?artNr=25036&lang=de
    • Moin, ich halte einen Tausch des Öl, bei Hydraulischen Servolenkungen (mit Flügelpumpe) für empfehlenswert. Für gewöhnlich ist man dann auch der Erste, der das macht.
      Hat bei mir schon die Geräusche minimiert und die Lenkunterstützung verbessert.

      Bei einem FZG habe ich LecWec mit zugegeben, da der Simmerring der Pumpe undicht war. Hat gewirkt, ist jetzt dicht.

      Meine Methode:
      Zündkerzen raus (Ottomotor) - Zündung und Einspritzung aus (Hallgeber, MSG, Sicherung, Stecker ziehen - wie auch immer)
      Servobehälter ggf. lösen & den Rücklauf in einen Messbecher legen um das Öl aus dem System zu holen.
      zweiter Mechaniker setzt sich ins FZG
      Er betätigt den Anlasser &
      lenkt dabei langsam hin und her
      Während das alte Öl in den Messbecher läuft fülle ich eben soviel neues nach, Behälter darf bloß nicht leer werden.
      Wechselmenge ist dann deutlich höher als die Füllmenge, aber so habe ich das meiste neue Öl drin, auch wenn es meist sehr teuer ist (Kenne es auch nur als vollsynthetisch, z.B. VAG G00 4000)

      Der Anlasser dreht den Motor nur mit etwa 300-400 U/min, im Motor-Lehrlauf fließt das Öl viel zu schnell und Flügelpumpen nehmen sehr schnell Schaden.
      Da der Vorgang schon einen Moment dauert, Kerzen lieber raus, sonst kann der Anlasser abrauchen. Oder man lässt sich sehr viel Zeit und hat die Anlassertemperatur um Auge.

      lg

      EDIT:
      Achja, bei Hydrauliklenkungen bitte nicht auf Volleinschlag fest halten. Die Ventile das Getriebes sind dann geschlossen & die Pumpen können bis zu ca. 120 bar fördern (gängig sind eher max 90 bar) - nagelt mich da aber nicht drauf fest :P . Ich hatte schon mal eine geplatzten Servoschlauch (Audi 100). So etwas kann man, z.B. beim Ausparken, provozieren. In dem man auf Volleinschlag fest hält.
      War.... nicht so angenehm. Der hat auch beim normalen fahren nur wenig verloren (da der Schlauch noch eine zusätzliche Ummantelung hat), nur bei Volleinschlag hat's dann "platsch" gemacht und man konnte wieder n halben Liter nachfüllen. Pumpe blieb drin, auf gut Glück. Hat bestimmt einen weg bekommen, das geht recht schnell. Funktioniert aber noch und das ist jetzt genau ein Jahr her. :thumbup:

      The post was edited 4 times, last by TLO ().

    • Leider sind die Hersteller immer sehr workkarg zum Servoöl. Bei einer kompletten Spülung ist das aber nicht so tragisch
      Zur Meinungsfreiheit und Demokratie gehört dazu, auch Meinungen und Parteien zu akzeptieren, die einem nicht gefallen. Versucht man diese zu unterdrücken und zu verhindern ist man selbst nicht besser. :moin: