Motoröl für Swift Sport 1.6 fz

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    • Da ich ja jetzt von dem RCS 5w40 auf das ECS 0w20 umgestiegen bin, möchte ich euch mal mein Objektives empfinden mitteilen.

      Im Vergleich zum RCS ist der Durchschnittsverbrauch bei gleicher Fahrweise von ca. 7,3L auf 6,8L gesunken, was ich so deutlich nicht erwartet habe.

      Was die Laufruhe des Motors angeht, habe ich keine Unterschiede hören/erkennen können.

      Meinem empfinden nach bisschen bessere Gasannahme und weniger Motorbremse, merkt man gut beim schalten (wegen weniger Motorbremse infolgedessen bessere Drehzahlangleichung beim schalten).

      Außerdem habe ich mich früher über schlechte Gasannahme bei kalter Temperatur beklagt. Ist nicht besser geworden (habe mir von dünnerem Öl besserung erhofft), habe aber herausgefunden, dass unter 12°C Steuergerät vermutlich Leistung bei Kaltstart in den ersten 1-2 Min. begrenzt (muss morgens direkt ein Berg hochfahren wo man dies deutlich merkt).

      Sonst werde ich vermutlich beim Nächsten ÖW ein gutes 5w30 für 15k Kilometer einfüllen und fahren, wenn Ölanalyse dann später vom 0w20 gut wird. Sonst wird wieder ein 5w40 gefahren.
    • Besonders kalt und in der Warmlaufphase ist der Unterschied zwischen verschiedenen Viskositäten spürbar. Bei vielen Kaltstarts tatsächlich auch beim Verbrauch messbar.

      Besonders kleine Motoren (unabhängig von der Spitzenleistung) reagieren darauf. Die bewegte Masse ist klein, die Leerlaufleistung (oder die Leistung um den Motor gerade am laufen zu halten), ist gering.
      Deswegen macht sich eine "Störung" des Systems bemerkbar. Im Schubbetrieb oder im untersten Drehzahlbereich, wo keine oder nur sehr wenig Leistung erzeugt wird.

      Warm sind die Unterschiede im minimalen Prozentbereich, also kaum messbar und wohl auch kaum zu spüren. Genau so bei hoher Last, da ist das Verhältnis abgegebene Leistung / Reibung sehr groß.

      Das olle Alltagsfahrzeug für kurze oder mittlere Strecken profitiert schon von den dünnen Viskositäten, wenn der Motor dafür geeignet ist.


      Mit meinem Yaris 1,0 mit 68PS konnte ich den Unterschied bei einem sehr dünnen Öl (in dem Fall 5W30 ACEA A5) auch erfahren.
    • Wie es der Zufall so will hab ich mir nun auch einen Swift Sport NZ gekauft.

      Der Händler hat beim Service Motul 6100 10W40 eingefüllt (davor war auch ein 40er Öl drin)
      Da laut Anleitung 0W20 rein kommt und der Winter da ist hat mir das nicht sonderlich gut gefallen also hab ich mich nun kurzerhand für das Ravenol RSP 5W30 entschieden.

      Was soll ich sagen der Motor läuft besser einfach ruihger.
      Im Standgas ist die Drehzahl nun gute 100U/min. mehr was wohl auf weniger Reibung schließen lässt.
      Hinzu kommt das ich immer im kalten Zustand ruckler hatte beim leichten beschleunigen diese sind noch vorhanden aber deutlich weniger spürbar.
      Dieses Phänomen hatten wir auch schon mal bei einem 350Z (VQ35HR) festgestellt mit 15W50 massives ruckeln im kalten, mit 5W30 (was laut Nissan vorgeschrieben ist) nichts mehr es war komplett weg.
      Woher es kommt?
      Die Nockenwellen Verstellung konnte mit dem zu dicken Öl einfach nicht ordentlich arbeiten, eventuell ist das beim Suzuki auch so?
    • Erst einmal Glückwunsch zum Swift Sport @Speedjoker.

      Mit einem 10w40 hat sich dein Händler nichts zu Schulden kommen lassen, denn
      0w20, 5w30, und 10w40 sind laut Handbuch zugelassen. Optimal ist so ein “dickes” Öl für den Winter nicht, aber sollte normalerseise keine Probleme darstellen.

      Das Ruckeln kam bei mir letztes Jahr auch bei kalten Temperaturen vor, wenn ich direkt einen Berg hochfahren musste. Dies ist mittlerweile nicht mehr der Fall.
      Tritt das Ruckeln auch auf wenn du beim Kaltstart keinen Berg hoch musst? Sprich wenig Last? Wenn ja, kann es sein dass der Vorbesitzer nur Kurzstrecke gefahren ist und das Kraftstoffsystem dadurch nicht optimal arbeitet. War bei meinem Polo 9n mal der Fall. Nachdem ich 1 Dose LM Benzinsytemreiniger in den Tank eingefüllt habe, war das Ruckeln nach einigen 100km weg.

      Soweit ich weiß springt die Nockenwellenverstellung beim Swift erst bei ca. 3800u/min. ein. Wenn du Vollgas gibst, wirst du den Leistungsschub bei genannter Drehzahl merken.
    • Wobei das mit der Leerlaufdrehzahl kann ich mir nicht vorstellen, die wird bei schon seit Ewigkeiten bei Motoren mit elektronischer Einspritzung auf den Nennwert geregelt. Eher sieht man den Unterschied im Verbrauch im Leerlauf der bei manchen Fahrzeugen in Liter pro Stunde angezeigt wird.
    • Das Ruckeln bemerke ich erst wenn ich last gebe, Motor kalt, ca. 1500-3000U/min. Dann leicht last, beim beschleunigen am Berg oder wenn man abbiegt etc, er nimmt das Gas an beschleunigen und nach einer Gedenk Sekunde kommt ein ruck und er beschleunigt deutlich besser, bei gleichbleibender Gas Stellung.

      Eventuell liegt das mit dem E Gas zusammen das die Klappe langsam auf Fährt.
      Der Swift hat auch variable Ansauglängen eventuell ist hier die Schaltung etwas langsam, ich werde es mal beobachten und bißchen testen
    • Ich glaube ich weiß jetzt was du meinst.
      Bei mir ist es so, dass beim Kaltstart bei kalten Temperaturen generell das Gas schlechter angenommen wird wenn ich relativ viel Last gebe. Und wie bei dir in den ersten 2 Min. bei gleichbleibender Gasstellung gibt es ein kurzes Ruckeln und beschleunigt plötzlich besser. Ist aber bei dem Wagen wohl normal, und wie schon paar Posts vorher erwähnt vermute ich eine Leistungsbegrenzung bei niedrigen Temperaturen. Das Ruckeln kommt vermutlich daher wenn die Begrenzung etwas verringert wird. Und nach spätestens 5 min. Sollte der Wagen sich wie gewohnt ohne Ruckler und Leistungsbegrenzung fahren.
      Das ist die einige logische Erklärung für mich die mir einfällt.