Peugeot 306 Motoröl

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    • Peugeot 306 Motoröl

      1. Autohersteller, Model, Baujahr: Peugeot 306 Schrägheck , BJ 1996 (Kennnummer ANFZ2)
      2. Motor - Diesel/Benzin, Hubraum, Leistung: 1.6 L Benziner, 1587 cm³, 88PS
      3. Öl-Volumen des Motors: 3,5L
      4. Fahrprofil - Motorsport, Kurz- Langstrecke: reines Sommerfahrzeug, maximal 5000-7000 km pro Saison, hauptsächlich Mittelstrecke
      5. Geplante Ölwechsel-Intervalle: nach jeder Überwinterung
      6. Gesamtlaufleistung: 179000km
      7. Bisher genutztes Öl: Fuchs 5w40 (genaueres leider unbekannt, da von Werkstatt eingefüllt)
      8. Ölverbrauch ml/1.000Km: noch keine Erfahrungswerte, da Fahrzeug noch nicht lange in meinem Besitz. Lt. Handbuch 0.5l auf 1000km
      9. Welche Öltemperaturen werden erreicht: 81 °C lt. TÜV Bericht
      10. Abgasnorm, Abgasnachbehandlung: EURO 2
      11. Hersteller-Freigabe, Öl-Spezifikation (Fahrzeuganleitung): mindestens CCMC G4 oder G5 und API SG. Viskosität lt. Handbuch zwischen 5w40 und 15w40 je nach Außentemperatur
      12. Herstellergarantie oder Kulanzansprüche: nein
      13. Leistungssteigerung vorhanden/geplant: nein
      14. Sonstige Unregelmäßigkeiten, Teiletausch, Reinigungen etc.: Hydrostößel klackern, Ventildeckeldichtung ölfeucht
      15. Eingeplantes Budget: egal

      Hallo zusammen,

      schön wäre es nen Öl zu finden, welches das Hydrostößel klackern minimiert, da sich eine Reparatur kostentechnisch nicht mehr lohnt. (Austauschmotor ist günstiger). Interessant wäre es auch zu wissen, ob Additive gegen Undichtigkeiten wie z.B. das Pro-Tec P2121 EOSL oder Mathy DropStop bringen was sie versprechen oder ob man lieber gleich ein vernünftiges Öl einfüllt, welches das selbe bewirkt. Bin da leider ziemlicher Laie. :überleg:
    • Ja - die haben bei dem Motor zwar kein Einstellintervall - bei dem Kilomterstand ist das aber auf keinen Fall verkehrt wenn man das Ventilspiel mal kontrolliert - Erfahrungsgemäß ist das Spiel bei den Motoren und der Laufleistung meistens zu groß.
      Vom Baujahr her müsste der auch noch die alte Kipphebelbrücke ohne Rollenkipphebel haben - da hört man die Ventile nochmal deutlicher ...
    • Ok, wie oben schon erwähnt bin ich noch ziemlicher Laie, daher stellen sich mir bei dem Unterfangen einige Fragen. 1. Kann ich dieses Video als "Anleitung" nehmen? Die Werte für das Ventilspiel scheinen lt. etwas Recherche im Peugeotforum ja beim 1.4er und beim 1.6er die selben zu sein; sprich Einlassventile 0,2mm, Auslassventile 0,4mm, bei kaltem Motor. Brauche ich abgesehen von ner neuen Ventildeckeldichtung noch etwas? Neue Schrauben/Muttern etc.? Muss ich vor dem Abbau das Öl ablassen oder kann ich da einfach rann, wenn sich das Öl in der Ölwanne gesammelt hat?


      Danke schon mal im Voraus!
    • Wenn keine Tassenstößel, wo ich mal von ausgehe, ist das Ventilspiel einstellen nicht schwer. Normalerweise Innensechskant für die Einstellschraube und Ringschlüssel für die Kontermutter. Und ne Fühlerlehre, bzw. zwei in den entsprechenden Größen. Kriegt man z.B. im Motorradversand. Und eine neue Ventildeckeldichtung. Öl kann drin bleiben.

      Kriegt unter entsprechender Anleitung auch ein Laie hin. Wichtig ist den Motor danach kurz ein paar mal zu drehen, und nochmal zu kontrollieren. Wenn alles 100% passt und fest ist, wieder zu machen.
    • Na ja das war eigentlich mein Vorhaben. Leider hab ich unterschätzt was das ganze für ne Sauerei ist, so dass ich nach der gründlichen Reinigung des Ventildeckels und der Auflageflächen kein Nerv mehr hatte auch noch an den Ventilen rum zu schrauben. Zumal das ganze doch an die Grenzen von dem geht was ich mir zutraue. Hab es kurz versucht und festgestellt, dass ich ziemlich überfordert bin. Es sah leider doch alles etwas anders aus als in den Videos die ich mir zu Gemüte geführt hatte. Möchte es nun doch lieber vom Fachmann in der Werkstatt machen lassen und sicher sein das nichts falsch eingestellt wird. Der Motor ist jedenfalls jetzt nach der Reinigungsaktion und dem Wechsel der Ventildeckeldichtung erstmal wieder dicht und das ganze hat mich auch nur nen Apfel und nen Ei gekostet. So ist es wenigstens nicht so tragisch, wenn die Werkstatt dann die Dichtung nochmal mitwechselt.

      Um nochmal auf das Öl zurück zu kommen. Kannst du denn ein spezielles Öl empfehlen ?
    • Für alte Motoren kann ich aus eigener Erfahrung das Liqui Moly Synthoil Hightech 5W-40 empfehlen. War in meinem Galant V6 für 260000 km drin, trotz Autogas Betrieb und langer Intervalle kein Ölverbrauch, bzw. kein Nachfüllen zwischen zwei Ölwechseln nötig.

      Ist eine alte, bewährte Rezeptur, mit Bor, und 100% vollsynthetisch.

      Identisch und günstiger ist das Meguin Megol Super Leichtlauf 5w-40.