• Laut Hersteller ist es ein ACEA A3/B4 Öl... aber dafür kommt mir Zink/Fosfor etwas niedrig vor. Fosfor im Rahmen C2/C3, Kalzium auch relativ niedrig. Es entspricht API SQ, auch daher eher C3 oder?

    1993 Subaru BC5 Legacy 4WD Turbo - 260PS - 330T km - :gulf: Max Ultra Plus 10W40

    1993 Subaru KK3 Vivio GX-R Supercharger 658 cm³ - 64PS - 156T km - unterwegs aus Japan - :she: Rimula R5 LE 10W30 - :maol: FWD Getriebeöl 75W85 GL-4

    2004 Subaru BL5 Legacy 2.0i Limousine - 138PS - 228T km - :mobi1: ESP C3 0W30 - Ausnahmensweise für Eisdriften in Schweden

    2006 Subaru TT1 Sambar Truck 658 cm³ - 48PS - 54T km - :she: Rimula R5 LE 10W30 - :yacc: BVX R 500 75W80 GL-4+

    2009 Subaru RC1 R2 658 cm³ - 46PS - 70T km - unterwegs aus Japan - :she: Rimula R5 LE 10W30 - :maol: FWD Getriebeöl 75W85 GL-4

  • FTIR-Auswertung Mobil 1 FS 5W-40

    Ausgangsdaten
    FTIR-Spektrum, Frischöl
    Produkt: Mobil 1 FS 5W-40
    Y-Achse: %T, rechnerisch in Absorbanz ueberfuehrt
    Umrechnung: A = log10(100 / T)

    Berechnungsgrundlage (ASC_R1R2_1)
    R1 = A1465 / A1377
    R2 = A722 / A1465
    R3 = A2920 / A2850

    Berechnete FTIR-Kennwerte (Peak-Max, Absorbanz)
    A1465 ≈ 3,48
    A1377 ≈ 2,53
    A722 ≈ 0,90
    A2920 ≈ 3,62
    A2850 ≈ 2,97

    Daraus ergeben sich:
    R1 ≈ 1,38
    R2 ≈ 0,26
    R3 ≈ 1,22

    Zusatz: baseline-korrigierte Peak-Hoehen (robuster)
    R1(baseline) ≈ 1,2
    R2(baseline) ≈ 0,22

    Technische Interpretation

    R1 um ~1,2–1,4
    Dieser Bereich ist typisch fuer stark isomerisierte, gesaettigte Kohlenwasserstoffbasen der Group III / III+.
    Der Wert liegt deutlich ueber klassischen Group-II-Basen, bleibt jedoch klar unter dem fuer PAO typischen Bereich.
    Dies spricht fuer eine moderne, hydroisomerisierte HC-Basis.

    R2 um ~0,22–0,26
    Kein Hinweis auf eine PAO-Dominanz oder stark lineare Paraffinsequenzen.
    Die CH2-Ordnungsanteile sind moderat und sprechen gegen eine PAO- oder GTL-dominante Struktur.
    PAO wird hierbei nicht ueber die absolute Intensitaet der 722-cm⁻¹-Bande bewertet, sondern ueber das Verhaeltnis A722/A1465 (R2).

    R3 um ~1,2
    Typisch fuer gesaettigte Kohlenwasserstoffe.
    Keine Hinweise auf aromatische oder naphthenische Grundoelanteile.

    Aussage zu PAO, PAG und Estern

    PAO
    Das FTIR-Spektrum zeigt keine PAO-dominante Grundölstruktur.
    Falls PAO enthalten ist, dann nur in untergeordnetem, spektral nicht praegendem Anteil.

    PAG
    Es sind keine ausgepraegten Ether-Signaturen (C–O–C) im Bereich um 1100 cm⁻¹ erkennbar.
    Eine PAG-dominante Basis oder relevante PAG-Co-Base ist spektral nicht nachweisbar.

    Ester
    Im Carbonylbereich (ca. 1700–1750 cm⁻¹) ist Absorption vorhanden.
    Die Intensitaet spricht fuer einen additiven Ester- bzw. Carbonylanteil, nicht fuer eine esterbasierte Grundoelstruktur.

    Gesamtbewertung

    Mobil 1 FS 5W-40 basiert auf einer hochwertigen Group III / III+ Grundoelstruktur.
    Die Basis ist klar HC-dominiert, stark gesaettigt und deutlich isomerisiert.
    Es finden sich keine Hinweise auf eine PAO- oder PAG-Dominanz.
    Ein GTL-Anteil ist spektral moeglich, jedoch aus FTIR allein nicht als dominant belegbar.

    Hinweis
    Diese Auswertung stellt eine technische Interpretation des FTIR-Spektrums dar und erhebt keinen Anspruch auf vollstaendige Kenntnis der Herstellerrezeptur.