Megol Super Leichtlauf 5W-40

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    • Ich war nicht konkret genug. 2-4 Tsd. fahre ich damit und runde das mit Ölschlammspülung (die, wo man 200-300km mit dem Additiv fahren soll) ab. So kann Meguin seinem Kalzium machen lassen und Restöl ist PAO und am Ende auch gar nicht so dünn.

      Also nicht einfach in der Garage spülen und wegschmeissen. Für sowas habe ich ein anderes Öl.
    • Da mich der Kollege @poziom1989 um die Übersetzung der Beschreibung der neuen Analyse gebeten hat, habe ich, die sehr interessante Beschreibung, von dem Öl-Guru Torcon, übersetzt. Falls es zur Analyse verschoben werden muss oder Übersetzung fehlerhaft ist, bitte Administratoren....
      Also, hier ist die Übersetzung:

      1) Das Öl entspricht dem SAE-Viskositätsstandard. Wir können sagen, dass wir ein 40er vor uns haben.

      2) Viskosität bei 40 ° C = 88,31 - ist nicht sehr hoch, man kann nicht sagen, dass das Öl sehr "dick" ist, aber das kraftstoffsparendeste ist es auch nicht, zwischen den 5W-40.

      3) Viskosität bei 100 ° C = 14,32 - Schutz durch Viskosität ist vorhanden, die moderne 5W-40 sind aus Gründen der Kraftstoffeinsparung bereits auf eine Viskosität von 13,5 gegangen. Hier ist alles noch beim Alten - gute alte Schule.

      4) Hohe Basiszahl (10,47), was gute Wasch- / Neutralisationseigenschaften des Öls bedeutet. Das Öl hält auch längere Wechselintervalle aus.

      5) Säurezahl = 2,04 - die Norm.

      6) Hoher Aschesulfat (1,4), kein Wunder, in diesem Fall ist Kalzium mit 3453 ppm die Hauptquelle für die Asche. In anderen Angelegenheiten unterstützt der ACEA A3 / B4-Standard dieses Öl, der Aschegehalt ist nicht höher als er sein sollte.

      7) Sehr (!) hoher Flammpunkt = 249 ° C - legt nahe, dass synthetische PAO-Grundöle verwendet werden, die auch vom IR-Spektrum bestätigt wurden.

      8 )Der Stockpunkt ist -59 ° C - Wow! Von den 5W-40 ist es, meiner Meinung nach, ein Rekord. Nicht viele solche Öle werden sich daran erinnern. Wieder eine Erinnerung, dass PAO in großen Inhalten verwendet wird. Für Hydrocracking nicht erreichbar.

      9) Schwefelgehalt (0,315) - Ich muss sagen, nicht hoch, wenn man sich das "fette" Additivpaket und eine große Menge Kalzium ansieht. Spricht über die Reinheit von Grundölen. Nun, meistens Schwefel aus den Zusatzstoffen.

      10) Ein interessantes Zusatzpaket, ich erkenne es nicht einmal. Molybdän verringert die Reibung, verringert den Verschleiß. Natürlich ist es schwierig, so ein dickes Öl mit Molybdän kraftstoffsparend zu machen, stärkt aber die Verschleißschutzfunktionen und das Antioxidationsmittel. ZDDP-Verschleißschutzadditive sind Phosphor und Zink. Waschmittel (und davon viel) ist Kalzium.

      11) Normalerweise sind wir daran gewöhnt, Ester in PAO-Öle zu sehen. Hier kann man definitiv sagen, dass es keine Ester gibt. Der Parameter Oxidation ist nicht hoch wie bei einem normalen Öl.


      Das Infrarot-Spektrum sagt uns, dass Öl auf dem PAO-Synthetik (echtes Synthetik) basiert.



      Fazit: Ich würde dieses Öl so nennen: "ehrliches Synthetik 5W-40". Diese Öle gibt es nicht sehr viel, das 5W-40 und PAO-Grundöl. Außerdem wird es nicht mit Hydrocracking gemischt, sondern vollständig aus PAO. Der Peak des IR-Spektrums ist sogar auf 1,29 angestiegen. Darum auch der Stockpunkt von -59° C. Der Preis dieses Öls ist mehr als berechtigt.


      Vorteile : Sehr hohe thermische Stabilität. Niedriger Stockpunkt. Hohe Reinigungs- / Neutralisationseigenschaften. Wenig Schwefel für so ein Paket.


      Nachteile: Für jemanden mag es wie ein hoher Aschegehalt erscheinen. Nicht das modernste Additivpaket. Aber im Wesentlichen ist alles, was angegeben wurde, bestätigt und entspricht den Standards
      Quelle: oil-club.ru/forum/topic/35305-…-svezhee/#comment-1263909

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DIMA312 ()

    • TTaurus schrieb:

      In Post 19 steht: "Für Oldtimer eher weniger geeignet" Hier würde mich interessieren wie man zu dem Schluss kommt.
      Es ging um diese Analyse aus Oelcheck, da die meisten glaubten, dass die Menge des ZDDP herunterdosiert ist. Was wirklich sehr komisch war, denn das ist ein full-SAPS Öl. In Wirklichkeit ist es umgekehrt, nich für alle moderne Motoren geeignet, wo das Risiko der LSPI steigt.

      Ich würde dieses Paket als gute "alte Schule" bezeichnen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von poziom1989 ()

    • Neu

      Frage per Mail bei Meguin nach dem HTHS Wert, Antwort:

      ...bei den Angaben auf unseren Produktinformationen handelt es sich um Daten, die dem typischen
      Mittel unserer Produktionswerte entsprechen. Dabei handelt es sich keinesfalls
      um absolute Daten, da diese der Norm entsprechend in gewissen Toleranzbereichen
      chargenmäßig schwanken. Einzelne Angaben wie z.B. CCS- oder HTHS-Viskosität
      oder Sulfatasche geben wir hierbei entsprechend verschiedener Normvorgaben
      an.

      Die Frage nach der exakten HTHS für SAE 5W-40 Motorenöle ist weiterhin nicht wirklich
      relevant. Die HTHS liegt gerade bei Ölen oberhalb der SAE-Klasse 5W-30
      durch die gegebenen Abhängigkeiten der weiteren Hoch- und Tieftemperaturen
      immer in vergleichbaren Größen, vorausgesetzt, die Öle liegen jeweils im
      mittleren Bereich ihrer SAE-Klasse. Dies ist bei unseren Produkten auch
      der Fall. Somit liegen alle unser SAE 5W-40 sowieso immer über 3,5 mPas
      und dort im Bereich von ca. 4 mPas...