Wo kauft Ihr das Öl?

    • Amazon hat auch schon gefälschte Samsung Akkus verkauft. Das Problem Amazon bezieht IMMER vom günstigsten Anbieter die Ware! Selbst als gelisteter Partner ist es nicht automatisch so, dass amazon die Ware direkt vom Hersteller bezieht. Daher schaue ich mir immer die Marketplace Händler raus die beim jeweiligen Hersteller gelistet sind und kaufe dann dort. Die Ware wird zwar von Amazon verschickt aber kommt aus dem Bestand vom jeweiligen Händler und ist somit nahezu fälschungssicher. Positiver Nebeneffekt, man wirft nicht den großen Riesen das Geld in den Rachen, sondern unterstützt den "kleinen" Händler.
    • Hmm.....ok, mit der Aussage, die identischen Artikel aller Lagereingänge (Bestellungen seitens Amazon und Marktplace) würden zusammengewürfelt, habe ich mich weit aus dem Fenster gelehnt. Das kann ich natürlich nicht beweisen.
      Und selbst wenn ich irgendwo einen Bericht über ungetrennte Lagerhaltung 1 Artikel mehrerer Händler finden sollte, kann dies je nach dem auch noch kein Nachweis sein.

      Persönlich habe ich da aber meine Zweifel, dass z.B. 1 Artikel von 20 verschiedenen Anbietern (Amazon selbst und Marktplace) mit 10 verschiedenen Lagereingängen (einige Händler lassen selbst anliefern und einlagern) alle separiert werden.

      In Sachen Öl käme Amazon für mich nur in Frage, wenn ich weiß, dass sie ausschließlich als Vermittler agieren.
      Also ich bestelle z.B. über Amazon beim kleinen Ölprinz und das Öl wird auch vom kleinen Ölprinz versandt.

      Naja, ist ein heikles Thema. :überleg:
    • Ist aber so ;)

      Ich verpacke meine Ware immer in einem Luftpolsterumschlag oder einem gesonderten Karton.
      Darin enthalten (zusätzlich zur Ware)
      - Gutschein für den nächsten Einkauf
      - Visitenkarte
      - Bewertungsbogen (QR-Code)

      Dann lasse ich sie bei amazon einlagern.
      Selbst wenn ich weitere Artikel des selben Produkts einlagern lasse, werden diese an einen anderen Regal eingeräumt.
      Amazon führt den Bestand mit der chaotischen Lagerverteilung, also die Ware wir da eingeräumt wo Platz ist. Die Ware dort einzulagern wo die anderen Artikel sind, wäre zu aufwendig und ineffektiv bei diesem Lagersystem. Selbst wenn die Ware bei amazon lagert, bleibt es meine Ware! Die konnen nicht einfach meine Ware jemand anderen schicken! Ich will ja auch nicht, dass ein Kunde der bei mir kauft, Ware von Amazon bekommt.
    • Neu

      Eigentlich dreht es sich mehr drum ob du das Risiko eingehen willst. Warum das Risiko besteht wurde dir ja schon aufgezeigt. Alternativen haste auch :)

      Möglichweise unbegründet, mir persönlich ist es das Risiko aber die 6 Euro Unterschied pro Liter (am Beispiel Shell) nicht wert.

      Auf 5 Liter die ich brauche sind das 30 Euro im Jahr :whistling:

      Wenn du das Risko anderst bewertest paßt es doch :)
    • Neu

      marcel-f112 schrieb:

      Ist aber so ;)

      Ich verpacke meine Ware immer in einem Luftpolsterumschlag oder einem gesonderten Karton.
      Darin enthalten (zusätzlich zur Ware)
      - Gutschein für den nächsten Einkauf
      - Visitenkarte
      - Bewertungsbogen (QR-Code)
      .. dir ist aber bekannt, dass das von Amazon verboten ist. Muss immer damit rechnen, dass dein Account ohne Vorwarnung geschlossen wird (Berichte dazu gibt es genug im Netz).
      Amazon ist ja nicht doof und will natürlich nicht, dass Leute beim nächsten Mal direkt zum Shop des Händlers gehen und nicht wieder bei Amazon einkaufen. :)
      Sie bieten jetzt sogar ein neues kostenlose Feature: sie erstellen selbst eine Rechnung für die Bestellung mit allen rechtlich notwendigen Angaben. Damit kriegt der Kunde gar nicht mit, von wem er gekauft hat und läuft somit nicht eher nicht weg :)
    • Neu

      @ravenol-shop.de der Gutschein ist für meinen Shop auf amazon gültig. Also einen Gutschein den ich auf amazon für meine eigenen Produkte generiert habe.
      Einen eigenen Online-Shop habe ich nicht mehr. Darüber wurde kaum Umsatz generiert und kostet nur Geld. Ich bin auch nicht mehr auf ebay aktiv. Gebühren+Provision und bei PayPal nochmal Gebühren.
      Da ist amazon echt preiswert dagegen, das muss man schon sagen. Seit ich meine Ware mit Prime versende (Versand durch amazon) ist der Umsatz ums 3-fache gestiegen.
      Die Leute wollen die Ware halt um 18Uhr bestellen und am nächsten Morgen schon haben.

      Aber das ist jetzt wirklich Off-Topic und gehört hier nicht rein.
    • Neu

      Amazon heißt ja nicht automatisch Plagiat oder Ähnliches. Ich denke, die Wahrscheinlichkeit eine Fälschung bei Amazon selbst zu kaufen ist nicht groß.
      Das Problem ist dort aber, dass viele gar nicht merken, dass sie nicht bei Amazon selbst, sondern bei einem Drittanbieter über Amazon kaufen. Und wenn die Ware noch bei Amazon gelagert und von Amazon verschickt wird, dann fällt das umso weniger auf. Sowohl bei der Bestellung, als auch später bei der Verpackung.
      Und woher der Drittanbieter die Ware hat, weißt nur er. Es muss ja nicht unbedingt eine Fälschung sein. Es kann einfach ein Produkt sein, was für einen anderen Markt hergestellt und dann wieder re-importiert wurde. Vor paar Jahren war da z.B. eine Geschichte ich glaube mit Mobile Öle. Die von einem Händler günstig verkauften Flaschen wurden in Nordafrika hergestellt und nach Deutschland importiert. Muss ja nicht sofort etwas schlimmes heißen, kann aber. Die Standards sind einfach manchmal unterschiedlich.


      Ich hatte mal vor einigen Jahren einen Kühlschrank über Amazon (bei Amazon direkt) gekauft. Fast taggenau nach 2 Jahren (so lange ist die Garantie) ist er kaputt gegangen. Bei dem kaputt gegangenen Teil war der Reparatur-Service sich sicher, dass der Hersteller den Ersatzteil noch auf Kulanz kostenfrei schickt, da der Defekt bekannt und oft war. Es stellt sich aber heraus, dass der Kühlschrank ein Re-Import war, was für osteuropäischen Markt bestimmt war (günstigere Teile verbaut, damit man dort noch preislich konkurrenzfähig ist). Und damit keine Kulanz.
      Wir hier schon geschrieben wurde, Amazon kaufen da, wo es am günstigsten ist.
      Zum Beispiel verkauft Amazon selbst auch RAVENOL. Sie kaufen aber das Öl nicht vom Hersteller. Man kann durch die Stichproben-Käufe zwar teilweise nachvollziehen, woher die Waren stammen, aber sobald da mehrere Zwischenhändler im Spiel sind, ist das kaum möglich. So stamm das von Amazon angebotenes Öl mal von einem deutschen Großhändler und mal aus einer Charge, die nach Osteuropa verkauft wurde. Die Großhändler sagen teilweise, dass sie nicht an Amazon verkaufen. Entweder ist das nicht die Wahrheit oder es gab andere Zwischenhändler oder ...
      Ravenol hat schon mehrfach Amazon aufgefordert ihre Bezugsquelle offen zu legen. Aber bis jetzt ohne Erfolgt.


      Ich selbst kaufe auch viel bei Amazon, weil es halt oft bequem ist. Wenn ich aber sehe, dass der Anbieter ein eigener Shop hat, dann kaufe ich direkt bei dem Anbieter (beim gleichen Preis). Aber ich mache das aus Solidarität zum Händler. Bei Schmierstoffen nimmt Amazon 15% Provision. Das ist nur Verkaufsgebühr. Lässt man die Ware von Amazon verschicken, dann kostet das extra. Und 15% finde ich ganz schön viel Holz. Amazon hat ja fast eine Monopolstellung. Lieber lasse ich diese 15% beim Händler, damit er in besseren Service, Produktpalette etc. investieren. Schließlich zahlt er auch Steuer in Deutschland und ein großer Teil von diesen 15% landen wieder in Deutschland (selbst wenn der Geld einfach in Deutschland ausgibt, was Mwst., Arbeitsplätze etc. bringt). Und von 15%, die ich bei Amazon lasse, landen 0% wieder in Deutschland. Das ist aber nur meine persönliche Einstellung. Jeder muss selbst wissen :)