Ölzusätze - Zusatzadditive zur Motorschmierung

  • Tendenziell sind Fullerenen näher an Grahit

    Fullerene zeichnen sich jedoch durch eine extrem hohe Druckbeständigkeit aus (daher in diesem Sinn "diamantähnlich" - die Druckbestängigkeit ist dabei noch höher als jene vom Diamant). D.h. die Quasi-Kugelform kollabiert nicht unter Scherbelastung (wie manche andere kugelförmige Nanoteilchen) sondern "rollt". Was ja die EP- und FM-Eigenschaften bewirkt.

    Rechtlicher Hinweis - Haftungsausschluß: Ich übernehme keine Haftung. Meine Beiträge sind in bezug auf §645Abs.2 BGB (bzw. analoge Gesetze im Rest der Welt) als laienhafte Ratschläge / Empfehlungen anzusehen. Anwendung auf eigene Gefahr. Es entsteht kein Vertragsverhältnis. Gilt auch für grobe Fahrlässigkeit.

    Edited once, last by Giacomo Agostini (March 13, 2026 at 4:56 PM).

  • Nein, da liegst Du mehr oder weniger richtig. Nanodiamanten (nicht Fullerene) sollen 1. die Oberfläche glätten (polieren) und 2. die Rauhtiefen auffüllen. Dadurch soll Fressschutz und Reibungsminderung erzielt werden.

    Rechtlicher Hinweis - Haftungsausschluß: Ich übernehme keine Haftung. Meine Beiträge sind in bezug auf §645Abs.2 BGB (bzw. analoge Gesetze im Rest der Welt) als laienhafte Ratschläge / Empfehlungen anzusehen. Anwendung auf eigene Gefahr. Es entsteht kein Vertragsverhältnis. Gilt auch für grobe Fahrlässigkeit.

  • Fullerene, Graphit und Diamant – das sind drei allotrope Formen des Kohlenstoffs. Sie alle bestehen aus Kohlenstoffatomen, die durch starke kovalente Bindungen verbunden sind.
    Fulleren C60 ist eine Hohlkugel.
    Graphit hat eine lamellare Struktur (ähnlich wie ein Stapel Druckerpapier, wobei 1 bis 10 Lagen aus Graphen bestehen).
    Diamant ähnelt einem dreidimensionalen Gitter. Er eignet sich nur in seiner sphärischen Form als Bestandteil von Öl.

    "kugelförmige große (diamantähnliche) Kohlenstoffmoleküle, meistens C60 "Buckminsterfulleren"....... Tendenziell sind Fullerenen näher an Grahit bedingt durch die sp2-Hybridisierung der Kohlenstoffatome.

    Bezüglich seines Funktionsprinzips in Öl unterscheidet sich Graphit also von den anderen beiden. Es ist vergleichbar mit dem Unterschied zwischen einem Wälzlager und einem Gleitlager. Giacomo Agostini hatte dies vermutlich im Sinn.

    Ich verwende beispielsweise Fulleren C60 und exfolierten Graphit (d. h. chemisch und ultraschallbehandelt, um Graphen zu gewinnen). Der Preisunterschied ist enorm, und Graphit erfordert Aufwand.

    Ford motor: Shell Helix Ultra A5/B5 0W-30 and XADO Turbo Verylube 3% + Fuleren C60 100ppm (w/w) + Protec Oil Booster 1,5% + eigener Zuschuss Gr-EO (Siehe: About Me) + eigener Zuschuss Zinc Oleate

    Ford gears: LM TOP TEC MTF5200 and ZnO + BTA + NeoP + Mannol 9903 (Siehe: About Me)

    Mini motor: Shell Helix Ultra 5W-40 SP and XADO Turbo Verylube 3% + Fuleren C60 93ppm (w/w)

    Mini gears: LM TOP TEC MTF5200 and IPPP + ZnO + BTA + NeoP + TurboMaxx + Lucas HDOS (Siehe: About Me)

    Ich entschuldige mich im Voraus für meinen Übersetzer.

  • grzes-beton ja, das ist richtig. Bei Festschmierstoffen kann man generell die gleitenden und die rollenden Formen bzw. zwischen gleitender und rollender Wirkungsweise unterscheiden. Bzw. trivial ausgedrückt gleitlagerartige bzw. rollenlagerartige.

    Rechtlicher Hinweis - Haftungsausschluß: Ich übernehme keine Haftung. Meine Beiträge sind in bezug auf §645Abs.2 BGB (bzw. analoge Gesetze im Rest der Welt) als laienhafte Ratschläge / Empfehlungen anzusehen. Anwendung auf eigene Gefahr. Es entsteht kein Vertragsverhältnis. Gilt auch für grobe Fahrlässigkeit.

  • Was bewirkt Ultraschallbehandlung? Kannst du erklären, wie Schallwellen für die besondere Zusammensetzung (mit)verantwortlich sein sollen?

    Ultraschallwellen verändern die Zusammensetzung nicht, sondern bewirken Exfoliation und Deaggregation.

    Im hier beschriebenen Fall wird Graphit in Graphenschichten aufgespalten. Statistisch gesehen sieht das folgendermaßen aus:
    1–10 Schichten – Graphen
    11–3000 Schichten – Kohlenstoff-Nanoplättchen
    über 3000 Schichten – Graphit.

    Es ist wie ein Buch mit unterschiedlichen Dicken. Das Material ist dasselbe. :yes:

    Ford motor: Shell Helix Ultra A5/B5 0W-30 and XADO Turbo Verylube 3% + Fuleren C60 100ppm (w/w) + Protec Oil Booster 1,5% + eigener Zuschuss Gr-EO (Siehe: About Me) + eigener Zuschuss Zinc Oleate

    Ford gears: LM TOP TEC MTF5200 and ZnO + BTA + NeoP + Mannol 9903 (Siehe: About Me)

    Mini motor: Shell Helix Ultra 5W-40 SP and XADO Turbo Verylube 3% + Fuleren C60 93ppm (w/w)

    Mini gears: LM TOP TEC MTF5200 and IPPP + ZnO + BTA + NeoP + TurboMaxx + Lucas HDOS (Siehe: About Me)

    Ich entschuldige mich im Voraus für meinen Übersetzer.

  • Fullerene, Graphit und Diamant – das sind drei allotrope Formen des Kohlenstoffs. Sie alle bestehen aus Kohlenstoffatomen, die durch starke kovalente Bindungen verbunden sind.

    Auf die Gefahr hin, dass es arg akademisch wird, aber es stimmt nicht, dass bei allen drei Verbindungen die Kohlenstoffatome durch starke kovalente Bindungen verbunden sind. Nur im Diamant trifft dies vollumfänglich zu, hier ist das Kohlenstoffatome sp3 hybridisiert und dadurch hat man vier gleich starke Bindungen bei der die Bindungsorbital tetraederförmig um das C-Atom angeordnet sind. Daraus ergibt sich die wellenförmige Ringstruktur des Diamants. Bei Graphit ist das C-Atom sp2 hybridisiert, d.h. drei planare Bindungsorbital die in der Ebene Sechsringenausbilden und ein Bindungsorbital senkrecht dazu. Diese Bindung ist deutlich schwächer und führt zur hervorragenden Verschiebbarkeit der jeweiligen Ebenen zueinander.

    Fullerenen sind dahingehend graphitähnlich weil auch hier das C-Atom sp2 hybridisiert ist, allerdings mit anderen geometrische Ausbildung. Giacomo Agostini hat ja den Link zum Aldrich-Kataloggepostet wo man ja deutlich die sp2 Doppelbindungen sieht. Die Kugelform führt allerdings auch zu den hervorragenden Harteeigenschaften wie Giacomo erwähnt hat.

  • Diese Bindung ist deutlich schwächer und führt zur hervorragenden Verschiebbarkeit der jeweiligen Ebenen zueinander.

    Was Sie hier beschreiben, ist keine kovalente Bindung, sondern eine schwache Van-der-Waals-Kraft quer zur Oberfläche. Diese ermöglicht es den Graphenplättchen, sich relativ zueinander zu verschieben oder sich voneinander zu trennen, wie es beim Abspalten geschieht. Die kovalenten Bindungen im Graphen sind hingegen längs ausgerichtet und bilden eine wabenförmige Struktur, wodurch eine zweidimensionale Schicht entsteht. Das ist Graphen – sehr fest und dennoch flexibel. :)

    Ford motor: Shell Helix Ultra A5/B5 0W-30 and XADO Turbo Verylube 3% + Fuleren C60 100ppm (w/w) + Protec Oil Booster 1,5% + eigener Zuschuss Gr-EO (Siehe: About Me) + eigener Zuschuss Zinc Oleate

    Ford gears: LM TOP TEC MTF5200 and ZnO + BTA + NeoP + Mannol 9903 (Siehe: About Me)

    Mini motor: Shell Helix Ultra 5W-40 SP and XADO Turbo Verylube 3% + Fuleren C60 93ppm (w/w)

    Mini gears: LM TOP TEC MTF5200 and IPPP + ZnO + BTA + NeoP + TurboMaxx + Lucas HDOS (Siehe: About Me)

    Ich entschuldige mich im Voraus für meinen Übersetzer.

  • Was ich beschreibe nennt sich in der Chemie ein delokalisiertes Pi-Elektronensystem und hat in der Tat eine schwache Bindungskraft zwischen den Schichten zur Folge. Kohlenstoff hat nun Mal 4 Außenelektronen, davon sind drei planar gebunden, das vierte Bindungselektron "bewegt" sich zwischen den Schichten, entsprechend der Unschärfentheorie sind Zeit und Ort nicht definiert.


    grzes-beton vielleicht sollten wir kurz definieren von bzw.über was wir sprechen :)

    Graphen: 2D Form mit 6-Ringen von Kohlenstoff. Kohlenstoff ist sp2 hybridisiert mit 3 Bindungsorbitalen in 120° . Das vierte Bindungsorbital (p-Orbital) steht senkrecht auf der Fläche und führt zur Bildung einer Doppelbindung im Sechsring. Zwei oder mehrer Graphenschichten sind über schwache Wechselwirkung (Van der waals- Kräfte) verbunden.

    Graphit: 3D Form mit 6-Ringen in einer Ebene. Kohlenstoff ist ebenfalls sp2 hybridisiert . Die Ebenen in die dritte Dimension sind über das p-Orbital (4. Bindungsorbital) verbunnden. Hier handelt es sich um ein delokalisierte Elektronensystem deswegen sind die Kräfte zwischen den Schichten auf schwach und die Schichten lassen sich leicht gegeneinander verschieben.

    Edited once, last by oilbuyer: Ein Beitrag von 1200ccm mit diesem Beitrag zusammengefügt. (March 13, 2026 at 11:32 PM).

  • vielleicht sollten wir kurz definieren von bzw.über was wir sprechen :)

    Ich glaube, ich habe das in meiner Antwort an oilbuyer bereits erläutert.(2948) :)
    Soweit ich weiß, sind die Schichten unabhängig von ihrer Anzahl stets durch Van-der-Waals-Kräfte verbunden.
    Als ich jedoch von „starken kovalenten Bindungen“ sprach, meinte ich die relative Stärke im Vergleich zu den zuvor erwähnten schwachen Bindungen. Schließlich sind die kovalenten Bindungen von Graphen stark, weshalb es als Material der Zukunft gilt. Es ist zwar nicht hart, aber ein Film, der hohen Zugkräften und, in geringerem Maße, auch Durchstoßkräften standhält, obwohl er sich leicht verformen lässt.
    In Öl verhält es sich sehr ähnlich wie MoS₂, ist leichter und einfacher zu dispergieren, aber deutlich weniger reaktiv und kann beispielsweise nicht aus einem OFM wie der Fettsäure Ölsäure (OA) synthetisiert werden, was bei MoS₂ möglich ist.

    Der Rest Ihrer akademisch Vorlesung steht nicht zur Diskussion..:to:

    Ford motor: Shell Helix Ultra A5/B5 0W-30 and XADO Turbo Verylube 3% + Fuleren C60 100ppm (w/w) + Protec Oil Booster 1,5% + eigener Zuschuss Gr-EO (Siehe: About Me) + eigener Zuschuss Zinc Oleate

    Ford gears: LM TOP TEC MTF5200 and ZnO + BTA + NeoP + Mannol 9903 (Siehe: About Me)

    Mini motor: Shell Helix Ultra 5W-40 SP and XADO Turbo Verylube 3% + Fuleren C60 93ppm (w/w)

    Mini gears: LM TOP TEC MTF5200 and IPPP + ZnO + BTA + NeoP + TurboMaxx + Lucas HDOS (Siehe: About Me)

    Ich entschuldige mich im Voraus für meinen Übersetzer.

  • Wenn ich auch mal kurz meinen Senf dazu geben darf:

    -) ad "MG Redline":
    Auch wenn AutoHeroin oder MotorHeroin oder wie das heißt (allein der Name ist bescheuert, ich würde einen Kanal niemals nach einer Droge benennen aber bitte) auch meiner Meinung nach ein extremer click-bait Kanal ist: eine Laboranalyse hat gezeigt, dass in diesem ominösen MG Redline Additiv bis auf Unmengen an Chlor nichts drin ist - es ist also scheinbar ein Addtiv auf Chloralkanbasis. Dramatisch, weil zwar exzellenter Verschleißschutz, aber unbestritten HCl-Freisetzung im Motor und damit langfristig Säureschäden.
    Bin gespannt, wie sich dieser Skandal weiter entwickelt, insbesondere da der Hersteller mit keinem Wort erwähnt, dass halogenierte Kohlenwasserstoffe im Additiv vorhanden sind. Man darf gespannt sein.

    -) ad NanoC5/Nanodiamant-Additive:
    Erstmal Chapeau an 1200ccm , dachte ehrlicherweise nicht dass es hier Leute gibt die so viel von Chemie verstehen. Als Techniker freut mich das natürlich.
    Ich kann nur sagen, ich verwende das NanoC5 in meinen TSI Motoren (1.0, 1.5 und 2.0, alle BJ 2021 aufwärts) seit Anbeginn, und habe in keiner der Motoren auch nur ansatzweise Ölverbrauch. Würden die Nanopartikel abrasiv wirken und Laufbahnen etc. beschädigen, hätte sich das wohl schon irgendwie bemerkbar gemacht.
    Auf Nano-Ebene wirken Dinge eben anders als auf der Mikrometer-Skala. Es gibt einige wissenschaftliche Publikationen, die bestätigen dass sich sowohl Reibungszahl als auch das Verschleißvolumen bei gleicher Last signifikant verringern wenn Nanodiamant-Partikel vorhanden sind, vor allem im Zusammenspielt mit Molybdän als Additivkomponente.
    Ich hab leider keine GÖA meiner Motoren am Start, aber rein subjektiv kann ich berichten, dass es super zu funktionieren scheint.

    LG

  • Dramatisch, weil zwar exzellenter Verschleißschutz, aber unbestritten HCl-Freisetzung im Motor und damit langfristig Säureschäden.

    Ja, da bin ich auch Recht hellhörig geworden.

    Vorallem in Verbindung mit Bor/Bor ester können da schon echt unschöne Reaktionen entstehen.

    Vorallem wenn ich mir etliche Hersteller anschaue die ihre Ester core Technologie pushen.

    Ich persönlich halte von dem MG RedLine Zeug Abstand.

    Vorallem wenn ich lese dass da Chlor bzw. Dessen diverate drin sind.


    Hier mal eine KI Zusammensetzung.

    Für mich liest es sich als ob man irgendwo was in einer letzten Ecke im labor gefunden hat und es nun massiv versucht zu vermarkten...

    Chlor als Extremdruck-Additiv (EP): Chlorverbindungen sind extrem effektive Reibwertminderer. Sie reagieren bei Hitze mit der Metalloberfläche und bilden Eisenchlorid-Schichten, die Fressen und Verschleiß unter extremer Last fast vollständig verhindern.

    Das Problem (Korrosion): Der große Nachteil ist, dass chlorierte Additive bei Kontakt mit Feuchtigkeit (Kondenswasser im Motor) Salzsäure bilden können. Das führt langfristig zu Lochfraß und Korrosion an Lagerschalen und Dichtungen.

    Entsorgung: Chlor im Altöl macht dieses zu Sondermüll, da bei der Verbrennung hochgiftige Dioxine entstehen können. Deshalb haben namhafte Ölhersteller Chlor bereits in den 80er/90er Jahren verbannt.

    Laborwerte: Wenn Analysen bei MG RedLine vierstellige ppm-Werte für Chlor zeigen, handelt es sich meist um chlorierte Paraffine, die als billige, aber riskante "Wundermittel" für enorme Laufruhe sorgen.

    Auf Nano-Ebene wirken Dinge eben anders als auf der Mikrometer-Skala

    Sehe ich tatsächlich auch so.

    Ich vermute, dass genau wegen diesem simplen Fakt :nepr: so gut funktioniert hat / hatte.

    Und deswegen wir nie irgendwelche wirklichen Schäden hervorrufen bzw. Gesehen haben.

    Auf nano bzw. Pico Ebene ist halt viel sehr viel anders.

    :frietau2:

  • was alles in allem wieder die Frage aufwirft, welchen (Un-)Sinn Zusatzadditive haben.....

    moderne Öle sind sehr gut auf die Anforderungen der Motoren hin konstruiert und wir haben hier ja schon oftmals als Fazit aus Analysen gezogen, dass der Verschleiß mehr ein Thema des passenden Ölwechselintervall vor dem Hintergrund des Nutzungsprofil ist

  • Was hat Chlor jetzt mit Neo zu tun?

    • Opel Astra J OPC (B20NFT/LHU) | :rav: - RUP 5W40 (5,45L) + :aroi: - AR9100 (195ml) + :nepr: (50ml) + :she: - V-Power Racing + :aroi: - AR6900-P (1:1000)

    • Opel Insignia B (B20DTH/LFS) | :rav: - NDT 5W40 (4,65L) + :aroi: - AR9200 (185ml) + :nepr: (50ml) + :motu: - Trans ATF VI (7,10L) + :she: - V-Power Diesel + :aroi: - AR6900-D (1:2000) + :rav: - OTC 2,75L (+3,15L(H²O) = -30°C) + :ams: - DCB (180ml)

    • Suzuki GSX-R 750-06/GSX-F 750-99/SV650-18 | :rav: - R4T 15W50 (2,5/3,5/2,75L) + :nepr: (15/20/15ml) + :lm: - MOA (35/50/40) + :she: - V-Power Racing + :aroi: - AR6900-P (1:1000)

    • MZ ETZ 251/TS 250 - Simson S51 | smiley156.png - 800 2T FLRR (1:75) + :rav: - VSG 75W90 + smiley135.png - Ultimate 102

    • Mercedes C280 S203 (LPG) | :rav: - RCS 5W40 (8,00L)

  • Ich wollte mir Metal Guard, schon seit einiger Zeit ins Auto füllen. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und denke das ist das gleiche Produkt. Zum Glück habe ich das nicht gemacht. Habe denen mal ne whatsapp geschickt. Dann sehe ich ja. Zumindest habe ich zig Videos gesehen und es funktioniert gleich wie das MG Red Line. Es ähnelt sich auf vom Gebinde her sehr.

  • was alles in allem wieder die Frage aufwirft, welchen (Un-)Sinn Zusatzadditive haben.....

    moderne Öle sind sehr gut auf die Anforderungen der Motoren hin konstruiert und wir haben hier ja schon oftmals als Fazit aus Analysen gezogen, dass der Verschleiß mehr ein Thema des passenden Ölwechselintervall vor dem Hintergrund des Nutzungsprofil ist

    Grundsätzlich stimme ich da voll zu.
    Ich persönlich finde, man muss sich da die folgenden drei Fragen stellen:
    (1) Welche Ölviskosität schreibt mein Fahrzeughersteller vor?
    (2) Bin ich der Überzeugung, dass die vorgeschriebene Viskosität die Anforderungen meines persönlichen Fahrprofils jederzeit zu 100% erfüllt?
    (3) Falls nein, gibt es Additive die für mein Schmierstoffsystem wirklich Sinn machen?

    Ich hab TSI Motoren von klein (1.0) bis "groß" (^^ 2.0) in der Familie, und trotz konsequentem Warmfahren/Kaltfahren/... bin ich nicht ganz überzeugt, dass das (FÜR ALLE!) vorgeschrieben 0W20 z.B. auf Autobahnvollgasetappen wirklich zu 100% schützt.
    Einfach auf 0W30/5W30 oder noch dicker umzuölen kommt für mich aufgrund der Lagertoleranzen/Ölbohrungen etc. nicht in Frage.

    Beim NanoC5 ist es so, dass es gut für DI-Benziner geeignet ist, LSPI-neutral (kein Ca etc. enthalten), aber eben ein Additiv das aufgrund der Herstellungskosten für Nanodiamanten niemals in einem regulären Motoröl enthalten sein wird.
    Man kann sich nun entscheiden, es zuzusetzen oder eben nicht - ich persönlich finde, es macht Sinn.